Die Menopause bedeutet nicht nur das Ende des Menstruationszyklus: Die damit verbundene Hormonumstellung aufgrund von zu wenig Testosteron kann auch zur Beeinträchtigung der Haarfülle führen. Hier ein paar wertvolle Tipps, um das Problem erfolgreich zu bekämpfen.

Unser Haarwachstum wird von Östrogenen gesteuert. Diese weiblichen Hormone fördern das Wachsen der Haare und schützen die Haarfollikel vor dem Effekt der männlichen Hormone (Androgene). Mit dem Einsetzen der Wechseljahre geht die Östrogenproduktion schlagartig zurück. Die Folge: Das Haar wächst langsamer, feiner und weniger füllig nach.

Mit diesen Tipps bekommen Sie das Problem in den Griff:

  • Essen Sie mehr Eisen und Biotin!
    Ersteres spielt eine Schlüsselrolle bei der Bekämpfung von Haarausfall, letzteres gilt als klassisches „Haarwachstums-Vitamin“. Auf den Speiseplan gehören außerdem Fisch, Nüsse, Bohnen, Geflügel, Kopfsalat, Tomaten und Karotten.
  • Nehmen Sie mehr Omega 3 zu sich.
    Diese Fettsäure findet sich in Thunfisch, Lachs, Makrele, Leinsamen und Nüssen; sie hydratisiert das Haar und fördert sein Wachstum.
  • Stimulieren Sie das Haarwachstum.
    Bestimmte Pflanzen wirken sich positiv auf das Haar und/oder regen die vitale Durchblutung der Kopfhaut an. Dazu gehören Aloe Vera, Ginseng, Lavendel und Rosmarin. Aber auch Karotten, Mais, Oliven, Feigen, Holunder und Mangos fördern das Haarwachstum.
  • Unterstützen Sie von außen.
    Durch eine Haarkur wird die Verankerung der Haarwurzel gestärkt und das Haar gekräftigt. Mindestens dreimal wöchentlich direkt auf die Kopfhaut auftragen. Extra Tipp: Strähnchen geben Glanz und Volumen, mit verschiedenen Haartönen wirkt das Haar fülliger. Beim Föhnen möglichst kühle Luft verwenden, dann glänzt das Haar noch mehr.

Veränderungen gibt es auch bei der Beschaffenheit von Nägeln: Mit dem Rückgang der Östrogen- produktion neigt das Haar dazu, dünner zu werden, oft fühlt es sich trocken und spröde an. Die Fingernägel können brüchig werden.

Finger- und Fußnägel können sich durch die Hormonumstellung verändern. Die Nägel weisen oftmals Verfärbungen auf, wachsen langsamer und sind insgesamt dünner, weicher und brüchiger. Vitamin B und D sowie Selen tragen zum Erhalt schöner Nägel bei. Um die Nägel geschmeidig zu halten, hilft auch eine regelmäßige Massage von Nagelbett und Nägeln mit wertvollen Pflanzenölen zum Beispiel aus Aprikosenkernen, Passionsblumen, Mais, Jojoba und Macadamia. Dies ist übrigens auch gut für die Haarspitzen!

 

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4 Kommentare

  • Habe eine Frage. Habt Ihr auch eine Abdeckung für Besenreisser und Krampfadern an den Beinen? Das müsste auch im Wasser halten und beim Sitzen nicht die Sessel der Nachbarin ruinieren! Gibt es soetwas? Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen.
    freundlich I. Hensel

  • Hallo,

    Habe keinen Zyklus, bin 41 Jahre und bei mir gehen die Haare am Stirnansatz zurück.
    Habe Hormone verschrieben bekommen, allerdings habe ich diese mehrmals an- und abgesetzt.
    Haare verschlimmert. Hatte davor erblich bedingten Haarausfall.
    Wman der Stirn wachsen nur noch Flaumhaare…
    Was kann ich tun ….nochmal Hormone nehmen, Antiandrogene,
    oder ist es zu spät ….Regie oder ell Cranell oder natürliche Hormone??!!

    Hoffe, dass mir jemand helfen kann..
    Liebe Grüsse

    • Hallo liebe Steffi,
      da es sich um erblich bedingten Haarausfall handelt und du schon Hormone eingenommen hast, können wir leider keinerlei Empfehlung aussprechen.
      Gerne empfehlen dir, die Beratung deines behandelnden Dermatologens heranzuziehen.
      Liebe Grüße und alles Gute
      dein Vichy-Team

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