Die allgemeine Einstellung zu den Wechseljahren hat sich im Laufe der letzten 30 Jahre dramatisch geändert. Zwar bleiben die Wechseljahre auch weiterhin ein natürliches Phänomen, aber die Haltung dazu und die Bandbreite der Behandlungsmöglichkeiten haben deutliche Veränderungen erfahren. Frauen über 50 führen heute sowohl beruflich als auch sozial ein aktives Leben und genießen eine erfüllte Sexualität. Immer mehr Frauen jenseits der 60 Jahre spielen in der Arbeitswelt eine bedeutende Rolle.

Frauen bemühen sich aktiv, ihr jugendliches Aussehen zu bewahren:

  • Pflege für reife Haut ist ihr hauptsächlicher Grund, kosmetisch-ästhetische Dermatologen zu konsultieren.
  • Die Nachfrage nach kosmetischen Behandlungen nimmt kontinuierlich zu

Das Einsetzen der Wechseljahre ist eine gute Gelegenheit, um innezuhalten und seine bisherige Lebensweise zu hinterfragen. Wie wäre es mit einigen positiven Veränderungen für die Zukunft? Wer jetzt sorgsamer mit seiner Gesundheit umgeht, handelt auf langfristige Sicht besser und nachhaltiger. Mit der zunehmenden Lebenserwartung erwartet Frauen nach den Wechseljahren noch ein weiteres Drittel ihres Lebens.

Die Wechseljahre sorgen für ein ganz neues Kapitel im Leben der Frau von heute.

In den Wechseljahren verändert sich der Hormonspiegel des Körpers und dadurch verliert die Haut zunehmend ihr jugendliches Erscheinungsbild. Gerät der Hormonspiegel aus der Balance, wird die Zellteilung langsamer und die Haut verliert wichtige Nährstoffe.

Auch die Produktion wichtiger hauteigener Substanzen, wie Kollagen und Hyaluronsäure, nimmt ab. Die stützende Funktion des Bindegewebes lässt nach, das heißt, die Haut wird schlaffer und verliert die Fähigkeit, Feuchtigkeit zu speichern.

Wie äußern sich die ersten Symptome der Wechseljahre?

Mit Beginn der Wechseljahre kommt es zu charakteristischen Beschwerden, deren Ausprägung und Häufigkeit von Frau zu Frau unterschiedlich ist. Zu den häufigsten Symptomen der Wechseljahre gehören Hitzewallungen und/oder nächtliche Schweißausbrüche. Auch die Hitzewallungen sind meist mit intensiver Transpiration verbunden. Beide Symptome sind für die Betroffenen oft sehr belastend, weil sie das Alltagsleben und Wohlbefinden beeinträchtigen.

Weitere häufige Merkmale der einsetzenden Wechseljahre sind außerdem:

  • Schlafstörungen
  • Verringerte Libido und vaginale Trockenheit
  • Änderungen des Körpergewichts
  • Reizbarkeit, Ängstlichkeit, Konzentrationsmangel, Depressionen…

Der richtige Umgang mit den Symptomen der Wechseljahre

  • Hitzewallungen und nächtliches Schwitzen lassen sich zwar nur mit Medikamenten stoppen, aber durch einfache Maßnahmen erträglicher machen: durch das Tragen leichter Kleidungsstücke nach dem „Zwiebelprinzip“ und z.B mit Hilfe eines kleinen Ventilators. Wenn ein Wasserhahn in der Nähe ist, helfen zum Abkühlen kalte Güsse über die Handgelenke.
  • Eine bewusste, ausgewogene Ernährungsweise hilft, der Gewichtszunahme vorzubeugen. Abnehmen trägt bei Frauen mit hohem BMI (Body Mass Index), auch dazu bei, die vasomotorischen Symptome zu reduzieren.
  • Verstärkte körperliche Aktivität verbessert nachweislich die Schlafqualität und das allgemeine Wohlbefinden, denn Körper und Seele gehören zusammen und beeinflussen sich gegenseitig.

Die Menopause ist ein guter Zeitpunkt für einen Check-up bei Ihrem Arzt, um individuelle Symptome zu besprechen und sie bei Bedarf mit entsprechenden Medikamenten in den Griff zu bekommen.

Wie wirkt sich die Menopause auf die Haut aus?

3 Faktoren bestimmen, wie unsere Haut im Laufe der Jahre altert:

  • Der natürliche zeitbedingte Prozess, die „chronologische Alterung“.
  • Die hautschädigende Wirkung der UV-Strahlen der Sonne.
  • Aggressive Umweltfaktoren: Nikotin, Luftverschmutzung etc.
  • Alterung führt zum Rückgang von Kollagenen

Pro Jahr nach der Menopause

  • geht der Kollagengehalt um -2 % zurück.
  • gehen Kollagen-Untertypen wie Typ I und III rasch zurück.

Was kann ich gegen Hautalterung unternehmen?

Sie können vorbeugen durch Veränderungen der Lebensweise:

  • Weniger Aufenthalt in der Sonne, Schutz mit Hautpflege- und Sonnen-Produkten,
  • die UVA+UVB-Breitbandschutz bieten
  • Mit dem Rauchen aufhören
  • Alkoholgenuss verringern
  • Sich ausgewogen ernähren

Sie können die Folgen minimieren oder korrigieren durch:

  • Ausgleichende Hautpflege, um die Trockenheit und die verringerte Dichte der Haut zu kompensieren
  • Kosmetische Treatments (chirurgische oder ästhetische Behandlungen)

Fragen Sie Ihren Dermatologen nach den speziell für Ihren Hautzustand am besten geeigneten Behandlungs-Möglichkeiten.

 

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2 Kommentare

  • Liebes Vichy-Team,
    könnten Sie mir bitte mitteilen, ob in dem Waschgel Paraffin und Silicone sind?
    Lieben Dank für Nachricht von Sibylle Rosendahl

    • Hallo liebe Sibylle,
      wir müssten bitte wissen, welches Waschgel du meinst.
      Die Inhalte der Produkte sind leider immer unterschiedlich und wir können leider keine Gesamtaussage für alle Produkte treffen.
      Liebe Grüße dein Vichy-Team

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